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HISTORIE & IDEE DES ALPINEN LEISTUNGSZENTRUM INNERKREMS
Die Entwicklung des Schiortes Innerkrems, inmitten der schneesicheren Nockberge gelegen, ist eng verbunden mit der Geschichte des Alpinen Leistungszentrums. Die Idee eines permanenten Trainings- und Wettkampfzentrums wurde hier aufgegriffen und erfolgreich umgesetzt. 1996: Gründung des Vereines: „Alpinen Leistungszentrums Innerkrems“ „Gründungsväter“: Heinz Kabusch (Obmann Schiklub Innerkrems) Ing. Franz Kohlmaier (Geschäftsführer Innerkremser Seilbahnen) 
Dr. Michael Ausserwinkler (Bundesminister für Sport und Gesundheit) Dr. Klaus Pekerak und Adi Ressenig (Landesschiverband Kärnten) Stefan Genser (Landessportsekretär, Land Kärnten) Vertreter der Gemeinde Krems i. Kärnten Peter Wettengl (Betriebsleiter Innerkremser Seilbahnen) 
Dr. Raimund Berger ( ÖSV-Rennsportleiter und WC-Trainer 1981 -1998)
Die Initialzündung erfolgte mit der Gründung des Vereines "Alpines Leistungszentrum Innerkrems" im Jahr 1996. Das Alpine Leistungszentrum, mit seinem erklärten Ziel, den alpinen Skirennsport auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu fördern und an der Weiterentwicklung des Skisportes mitzuarbeiten, konnte mit einem auf den modernen Schirennsport zugeschnittenen Konzept vor allem das Land Kärnten als großen Befürworter und Investor des Projektes Innerkrems gewinnen. Gemeinsam mit dem Bund, der Gemeinde Krems und den Innerkremser Seilbahnen wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen gesetzt. 1996 – 1998 Entwicklungsphase I Pistenerweiterung und Beschneiungsanlage 1998 - 1999: Entwicklungsphase II Bestellung des hauptverantwortlichen Geschäftsführers. Mit Dr. Raimund Berger konnte ein Schiexperte mit international hervorragendem Ruf als sportlicher und organisatorischer Leiter verpflichtet werden, der das Projekt "Alpines Leistungszentrum" von Beginn an begleitete. Seine Erfahrungen und Kontakte als Trainer und Rennsportleiter des Österr. Skiteams tragen zur erfolgreichen Entwicklung des ALZ's wesentlich bei. Heinz Kabusch (Obmann) und Ing. Franz Kohlmaier (Finanzreferent) ergänzen das Führungsteam des ALZ's.
Bau des Sporthauses und feierliche Eröffnung am 2.1.1999. Trainingstechnische Ausstattung (Videoanlage, Zeitnehmung etc.) . 1999 - 2001: Entwicklungsphase III
Bau der Trainings- und Wettkampfpiste und des Trainingsliftes. Erweiterung der Beschneiungsanlage, Speicherteich „Blutige Alm“ 2001 - 2004: Entwicklungsphase IV. Bau und Eröffnung der Grünleitennock-Bahn (Vierer-Bahn) Zielarena und Tiefgarage Pistenerweiterungen, Sicherheitseinrichtungen (A-Netze) Beschallungsanlage Der Ausbau im Ausmaß von über 13 Mio EURO berücksichtigt dabei aber nicht nur die Interessen des Rennsports, sondern Innerkrems bemüht sich natürlich auch um den touristischen Schilauf. Man will hier zeigen, dass Rennsport und Freizeitsport durchaus gemeinsam funktionieren können. Durch seine maßgebliche Beteiligung am Gesamtprojekt Innerkrems stehen dem Alpinen Leistungszentrum folgende rennsportrelevanten Einrichtungen permanent zur Verfügung: FIS-homologierte Pisten und Zielräume auf WC-Niveau leistungsfähige Beschneiungsanlage Liftanlagen und - betrieb für optimales Training Test- u. Trainingsstrecken mit fix installierter Zeitnehmung Videoüberwachungs- und –analysesystem (10 online- Videokameras) Zentrale für Technik und Sportmotorik
Die Vierer-Sesselbahn auf den Grünleitennock (Abfahrtsstart) und die Zielarena mit Autostellplätzen auf zwei Etagen, sowie Renn-Serviceboxen sind seit der Saison 2001/2002 in Betrieb. Innerkrems entwickelt sich, entsprechend der Vision des Alpinen Leistungszentrums, zu einer modernen, international anerkannten Trainings- und Wettkampfstätte. In enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, dem Bund, dem österreichischem Skiverband, dem Landesschiverband Kärnten, der Gemeinde Krems, dem Schiklub-Innerkrems und den Innerkremser Seilbahnen verfolgt das Alpine Leistungszentrum neben dem Ausbau der Infrastruktur zahlreiche inhaltliche Schwerpunkte: Trainingsangebote auf modern ausgestatteten FIS- homologierten Wettkampfstrecken. SL, RS, SG, ABF, (Kompaktschnee, Zeitmessung und Video- direktübertragung) Trainings- und Wettkampfbetreuung Material - und Gleittests, Beratung in Auswahl und Anpassung Beratung und Hilfestellung für Schule/Ausbildung/Beruf Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Politik Forschungs- und Entwicklungsprojekte - angewandte Sportwissenschaften Schulungen, Seminare, Workshops nationale und internationale Wettkämpfe
2005 - 2009: Entwicklungsphase V Phase der sportlichen Entwicklung, vor allem im Bereich des Projektes "Sport Borg Spittal - ALZ - Landesskiverband Kärnten". Mit Carmen Thalmann steigt erstmals eine SPORT-BORG-SPITTAL- Schülerin in den ÖSV Kader auf (2006). Mathias Mayer und Thomas König schaffen 2007 den Sprung in den ÖSV und gehören seit 2009 dem ÖSV-EC Team an. Othmar Striedinger (ÖSV-Aufstieg 2008) erreicht 2009 ebenfalls Europacupstatus. International konnte sich das ALZ zum fixen Stützpunkt zahlreicher Nationalteams etablieren. Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup- sieger gehören zu den Stammgästen und der ÖSV mit seinen Teams nützt immer wieder das Trainingsangebot. Die Beschneiungsanlage wird erweitert und ermöglicht eine Injektionsvereisung der Trainingspiste.
ab 2010: Entwicklungsphase VI
Unsere Sportler schaffen den Sprung in die internationale Klasse. Thomas König errreicht bei den ersten europäischen Skimeisterschaften, ausgetragen in der Halle als KO Slalom, das Viertelfinale (6. Platz). Carmen Thalmann qualifiziert sich für das ÖSV-WC-Team. Sieg und Spitzenplatzierungen bei EC-Slaloms sowie WC-SL Einsätze (Levis/FIN, Lienz/AUT); wird 2010 Österr. Meisterin in der Super-Komb, Vizemeisterin im SL hinter Marlies Schild und kann sich durch Platz 3 in der EC-SL Wertung einen Weltcup-Fixplatz 2010/2011 im SL sichern. Mathías Mayer und Othmar Striendinger gehören im ÖSV zu den hoff- nungsvollen Läufern, die Mathias Berchtold (neuer ÖSV-Herren Chef) stark forcieren möchte. Mit der Abwicklung der intern. Österreichischen im Frühjahr 2010 (alle Disziplinen!!!) beweist Innerkrems einmal mehr seine Veranstalter- qualitäten.
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